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SOMM vs. BLOGGER – Wein erleben auf dem Petersberg

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SOMM vs. BLOGGER im Steigenberger Grandhotel Petersberg in Königswinter. Das Konzept von SOMM vs. Blogger ist neu, es ist innovativ und passt wunderbar zu den neu eröffneten Restaurants im Steigenberger Grandhotel Petersberg.

Mit sage und schreibe vier neuen Möglichkeiten zum Genießen ist man hier nicht nur in Sachen Kapazität gut aufgestellt. Alles ist komplett neu und mit Liebe zum Detail ausgestattet. Man fühlt sich direkt wohl und hat Lust auf ein gutes Essen und das Entkorken der ein oder anderen Flasche Wein.

Besonders angetan hat es mir natürlich die Vinothek, die sehr klassisch daherkommt und mit ihrer Einrichtung der perfekte Ort für eine Weinverkostung oder einen Aperitif ist. Nicht minder begeistert bin ich vom dahinter gelegenen Weinrestaurant namens „Ferdinand“. Warum Ferdinand? Diesen Namen trug der erste Besitzer der Immobilie des Petersbergs, der ehemalige Inhaber der 4711 Kölnisch Wasser- und Parfümfabrik, zu dessen Hommage das edle Weinrestaurant benannt ist. Hierhin verschlägt es den Gast nach einem Schaumwein in der Vinothek zum Wein-Menü. In edlem Holz ist die Atmosphäre sehr angenehm und warm. Besonders gefallen mir die selbst angefertigten Tische. Ihre Platten sind aus, mit Wachs überzogenen, alten Holzkisten französischer Chateaus bestückt und haben einen Charme wie man ihn in einem Weinrestaurant braucht und sich wünscht.

Wenigstens einmal im Monat verwandelt sich das Ferdinands nun zur vinophilen Spielewiese. Gemeinsam mit dem hauseigenen Sommelier, veranstalten wir eine Verkostung mit dem einprägsamen Namen „SOMM vs. BLOGGER“. Seit August dieses Jahres, der erste Termin war nur wenige Tage nach dem Soft-Opening des renovierten Grandhotels, findet die Veranstaltung immer an einem Wochenende im Monat statt.

Der Plan: Spaß haben und neue Weine entdecken. In entspannter, angenehmer Runde mit sehr gutem Essen und spannenden Weinen. Um das Ganze besonders attraktiv, informativ und unterhaltend zu gestalten, überlegten wir uns die Challenge zwischen Sommelier und Blogger. Wir beide suchen jeweils einen Wein zu jedem der vier Gänge aus und servieren diesen “blind“. Die Gäste sind unwissend wer welchen Wein einschenkt – der Blogger seinen eigenen oder den des Sommeliers- und welcher Wein überhaupt eingeschenkt wird – also welche Herkunft, Rebsorte oder Jahrgang. Daraus entsteht ein interaktiver Austausch mit und auch unter den Gästen, ein wildes Fachsimpeln und einfach schlichtweg gute Laune.

Das ist das Grundkonzept der Veranstaltungsreihe, die auch in 2019 weitergeführt wird. Das Menu wechselt dabei selbstverständlich monatlich, wie auch das Unterthema des Abends. Denn um noch mehr Abwechslung einzubringen, gibt es für jeden Abend ein anderes Thema. Ob es nur Rotweine gibt, Schaumweine aus aller Welt, eher unbekannte Weingüter oder weltweit bekannte oder anderes. Das Grundkonzept bleibt, wir möchten nur mehr Facetten aufzeigen, denn davon bietet der Wein unendlich viele. Und darum macht diese Eventreihe so viel Spaß!

„Wine is to share!“

Das predige nicht nur ich bei jeder Gelegenheit. Was nützen die tollsten Weine oder die schönsten Weinmomente, die wir alle so lieben, wenn man diese nicht mit Freunden oder Gleichgesinnten teilen kann? Sehr sehr viel weniger Freude auf jeden Fall.

Seit der ersten Ausgabe von „SOMM vs. BLOGGER“ treffen sich jedes Mal aufs Neue Menschen, die Spaß und Interesse an Genuss, gutem Essen, spannenden Weinen und Austausch mit eben diesen Gleichgesinnten haben. Eine Komponente, die die Abende abrundet und noch harmonischer macht, ist die spannende Interaktion. Zwischen uns SOMM und BLOGGER, aber genauso innerhalb der Gäste. Da wird aufgestanden, mit den Händen wild gestikuliert und seine eigene Meinung zu dem vertreten, was man riecht, schmeckt und fühlt. Authentisch, echt. Von links vorne, nach hinten rechts, in die Mitte. Alle sind involviert und tun ihre Meinung kund, losgelöst davon, ob das jetzt Rioja oder Toskana ist, oder doch was ganz anderes. Blamieren gibt es nicht. Und die, die mit in die Diskussion einstiegen waren bisher jedes Mal diejenigen, die mit dem breitesten Grinsen nach Hause oder ins frisch gemachte Bett die Treppe hochgingen. Unabhängig davon ob sie einen, oder alle Weine richtig getippt hatten.

Das ist Wein. Das ist Spaß. Am Wein und mit Wein.

2019 geht es weiter!

Wer Lust bekommen hat – die ersten Termine für 2019 sind online!

Björn Bittner ist der Gründer von Bjr Le Bouquet. Seine Artikel beschäftigen sich mit den Themen Wein, Essen und Reisen. Ob Verkostungsnotiz, Restaurant-Bericht oder Einblicke in die letzte Weinreise - hier findet ihr alles was Björn bewegt.

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