Blog

Frank R. Schulz – Kommunikationschef beim DWI – 5 Fragen an …

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr

Frank Schulz ist Head of Communication bei den „Wines of Germany“ – für viele hier im Land besser bekannt als das DWI – Deutsche Weininstitut. Er setzt mit seinem Team alles daran, deutsche Weine international noch besser zu präsentieren und bekannter zu machen. Somit sind wir uns in diesem Punkt ähnlich, wenn auch mit unterschiedlichen Tools. Er ist außerdem auch ein tiefenentspannter Typ, der gut drauf und mit Leidenschaft bei der Sache ist. GO, Wines of Germany!

Was war dein erstes Weinerlebnis (an das du dich erinnern kannst)?

Im stillgelegten Weingut meiner Großeltern (mütterlicherseits) gehörte Weingenuss zum Alltag. Ich durfte dort schon als Grundschüler am Glas nippen. In diesem zarten Alter schmecken vor allem Auslesen oder Eiswein. Es folgten weitere Erweckungserlebnisse im weitläufigen Familienkreis. Es ging und geht stets gesellig zu.

Welche Weinregion lässt dein Herz höher schlagen? 

Was die frühkindliche Prägung betrifft: die Pfalz. Dort wurde ich geboren, genoss Sonne und Saumagen. „Sturm und Drang“ erlebte ich aber in den Anbaugebieten Rheinhessen und Rheingau, mit Abstechern an Nahe und Mittelrhein. Meine US-Freunde (Kita und High School in NY und SF) zum UNESCO-Weltkulturerbe: „unbelievable!“, „so beautiful!“. Väterliche Verwandtschaft in Radebeul, Sachsen, bescherte mir schon vor der Wende sächsische Weingenüsse. Und meine württembergische Winzer-Oma (101-jährig verstorben) hat humorvoll dafür gesorgt, dass ich auch Gelbfüßler (Baden) verstehe sowie Kontakt zu den Großcousinen in Franken, Bayern, pflege.

Gibt es etwas zum Thema Wein, was du immer schon wissen wolltest?

Sagen wir so: Ich lerne jeden Tag dazu. Im zehnten Jahr meiner treuhänderischen Tätigkeit für die zentrale Kommunikations- und Marketingeinrichtung der deutschen Weinwirtschaft konnte ich schon einiges mitkriegen. Zum Beispiel auch, dass beim Thema „Wein“ lebenslanges Lernen möglich ist. Darüber freue ich mich jeden Tag. Es wird nie langweilig.

Welchen Wein würdest du gerne einmal probieren?

Ich interessiere mich u.a. für Bouquet-Weine wie Scheurebe, Gewürztraminer und Muskateller. Das ist ein Spleen, eine Leidenschaft, der ich fast jeden Donnerstag in einer Mainzer Weinstube fröne, gemeinsam mit einem langjährigen ZDF-Kollegen aus meinem journalistischen Vorleben. Mich beeindruckt das anhaltende Qualitätsstreben der WinzerInnen. Es verbessert nicht nur deren Marktchancen, sondern erleichtert auch meine kommunikativen Erfolge im weltweiten Streben um mehr Aufmerksamkeit für ‚Wines of Germany‘ („best value for money!“)

Wenn du wählen müsstest: Rot, Weiß oder Bubbles?

Im Sommer gerne Weißherbst, also rebsortenreiner Rosé, Silvaner oder auch Trollinger, warum nicht? Für Bubbles (Sekt) finde ich immer Gelegenheiten. Rotweine trinke ich gerne leicht gekühlt, was zu Fachsimpeleien in meinem Freundeskreis führt. Mit samtigem Lemberger, gut ausgebautem Dornfelder und der „Queen“ Spätburgunder kann man mir immer eine Freude machen. Auch bei Weißweinen begeistert mich, wenn die Aromen sensorisch zu erspüren sind. Ich liebe es, wenn ein Grauburgunder nussig schmeckt, ein Riesling nach Zitrus-Früchten duftet und ein Sauvignon-Blanc nach grünem Paprika. In Sachen Winzersekt stehen Deutschland übrigens großartige Zeiten bevor …

Der nächste Weinliebhaber steht mit seinen fünf Antworten schon in den Startlöchern.
Du willst auch dabei sein? Mail mir an info@bjrlebouquet.com!

Björn Bittner ist der Gründer von Bjr Le Bouquet. Seine Artikel beschäftigen sich mit den Themen Wein, Essen und Reisen. Ob Verkostungsnotiz, Restaurant-Bericht oder Einblicke in die letzte Weinreise - hier findet ihr alles was Björn bewegt.

Comments are closed.