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Die goldenen Blogger: Ich bin nominiert!

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Donnerstag sind sie raus, die Nominierungen für den Goldenen Blogger 2018. Und tatsächlich habe ich es in diesem Jahr zu meiner ersten Nominierung gebracht. Doch dazu später mehr.

Der Goldene Blogger ist ein in 2007, von Franziska Bluhm, Thomas Knüwer und Daniel Fiene ins Leben gerufener Preis, der – wie der Name erahnen lässt – die besten Blogs der Republik auszeichnen soll. Alles begann wohl sehr beschaulich im Eigenheim mit provisorischem Setup, mit dem die Auszeichnung Live via Webcam gestreamt wurde. Nach und nach wuchs der Preis, so wie seine Bedeutung.  Es ging vom Sofa ins Berliner Telefonica Basecamp, vom online Stream zur Veranstaltung mit 200 Zuschauern und über 2000 Tweets im relevanten Zeitraum. Zwischenzeitlich wurde das dreiköpfige Team um Christiane Link erweitert. Spannend dabei, alle vier Teammitglieder sind neben ihren „normalen“ Jobs bei der Rheinischen Post, Kpunktnull oder der Handelsblatt Verlagsgruppe selbst Blogger und somit top qualifiziert, diesen Preis zu managen, zu hosten und herauszugeben. Noch spannender für mich, drei der vier sind Düsseldorfer – Thomas durfte ich diesen Herbst im Rahmen einer Veranstaltung zum Thema „Influencer“ kennenlernen – was für den Januar 2019 ein kleines Düsseldorf-Treffen in Berlin verspricht.

Jedenfalls, wie eingangs erwähnt, sind vor wenigen Tagen die Nominierten für die Wahl des Goldenen Bloggers 2018 präsentiert worden. Aus über 2000 Vorschlägen die in der Redaktion eingegangen sind, wurden je drei Blogs in insgesamt 17! Kategorien für die finale Shortlist nominiert. Ein gutes Stück Arbeit also.

Zu meiner Schande muss ich zugeben, dass ich zwar von diesem Preis wusste, aber wirklich keinen blassen Schimmer hatte a) welche Entwicklung dieser Preis genommen hat und wo er heute steht und b) was es da für spannende Kategorien gibt.

Alle Kategorien und Nominierungen

Das geht los, natürlich, mit dem Klassiker und der Königsdisziplin dem „Blogger des Jahres“ ( Jasmin Schreiber „Sterben Üben“; Ruthe ; Verena Prechtl/Sophia Fassnacht „The Skinny and the Curvy One“). Auch dabei der „Beste Newcomer des Jahres“ (Gabor Steingart; Mädelsschnack; Not Just Down), „Bester Blogtext des Jahres“ ( Frau Nessy: „Alle 262.000 Minuten verliebt sich kein Single über Parship“; Juramama: „Raus meinem Uterus – der §219A und seine Freunde“; Sterben Üben: „Gerade stirbt“).

Sehr charmant finde ich die beiden Kategorien „Blogger ohne Blog“ (Hans W. Geissendörfer „Vater der Lindenstrasse“; Milena Glimbovksi „Zero-Waste-Aktivistin“; Richard A. Grenell (US-Botschafter in Deutschland) und den „Blocker des Jahres“ (Die Bundeswehr für ihr Auftreten bei der Re:Publica 2018; Anja Kariczek, Bundesbildungsministerin (CDU) für ihre Bemerkung, Deutschland brauche 5G nicht „an jeder Milchkanne“; Axel Voss, Europaparlamentarier der CDU, für deinen Kampf um problematische Änderungen des Urheberrechts). Innovativ, coole Vorschläge!

Selbstverständlich darf die Kategorie nicht fehlen, mit der der ganze Bloggerwahnsinn angefangen hat, der „Beste Tagebuchblog des Jahres“ (Frau Nessy; Himbl, Russische Provinz). Es folgen der „Beste Sportblog des Jahres“ (120 Minuten; Dembowski ermittelt; Kristina Vogel), der „Beste Nachhaltigkeitsblog des Jahres“ (Louisa Dellert; Medwatch; Wo ist der Moritz), der „Bestes Themen- & Nischen-Blog des Jahres (Augen geradeaus; Retrospektiven; Truck Online), der „Bestes Heimatblog des Jahres“ (Deichdeern; Hofhuhn; Kohlenpod) und „Bestes Podcast des Jahres“ (Gästeliste Geisterbahn; Go For It!; Macchiavelli). Spannende Kategorien!

Oftmals verschwimmen heute die Grenzen zwischen Blogger, Influencer und dem was es noch so alles gibt. Dabei kommt die Frage auf, ist ein Instagram-Kanal ein Blog? Wie ist es mit Twitter? Und überhaupt, was ist mit Social Media los gewesen in 2K18?

Klares Statement der Redaktion: Vier Kategorien beschäftigen sich mit dem Algorithmus unseres Lebens – Social Media. Für mich sehr spannend ist die Kategorie „Bester Instagram-Account des Jahres“ (Alexaner Gerst „Astro Alex“; Die News WG; Kilian Schönberger), da ich mich damit viiiel mehr beschäftige und Zeit dafür aufwende, als mir lieb ist. Es folgt der „Bester Twitter-Account des Jahres“ (Robin Alexander; Natalie Grams; Sophie Passmann). Natürlich darf auch „Bester Hashtag des Jahres“ (#KunstGeschichteAlsBrotBelag; #SexOderWeihnachtsMarkt; #WirSindMehr) nicht fehlen. Wir #en doch irgendwie alle, oder?!

Dass die diversen Social Media-Plattformen heute oftmals mehr Aufsehen erregen, als die „alterlichen“ Printmedien ist längst kein Geheimnis mehr. So bietet es sich natürlich an, sich als Celeb online zu positionieren und zu präsentieren. Besonders gut machen das die Nominierten der Kategorie „Beste Social Media-Präsenz einer Celebrity“ (Dieter Bohlen auf Instagram; Jan Josef Liefers auf Instagram; Barbara Schöneberger im eigenen Webradio).

Abschließend gibt es noch die Frage nach „Bester Markenbotschafter des Jahres“ (Vreni Frost; Luise lebt; The Skinny and the Curvy One). Dann bleibt schließlich nur noch eine Kategorie offen.

Bester Food- & Weinblog des Jahres

Und im Leben hätte ich nicht gedacht, dass es sie so gibt:

Bester Food- & Weinblog des Jahres“ mit den Nominierten Befootec, Ye Olde Kitchen und meiner Wenigkeit, BJR Le Bouquet. Klar, die Kategorie des besten Foodblogs ist eine sichere Nummer, aber Wein? Das soll nicht heißen, das es keine Weinblogs gibt. Im Gegenteil, da tippen sich eine Menge fähiger Leute die Finger wund und „spreaden“ das „Word“ für den Wein. Ich hätte es wohl eher in der Nischen-Blog-Kategorie vermutet, freue mich aber natürlich, dass dem Thema Wein ein solcher Stellenwert auf Endverbraucherebene zugesprochen wird. Halleluja!

Natürlich möchte man das Ding dann auch gewinnen. Wer was anderes sagt, lügt, oder ist zumindest nicht ganz ehrlich. Oder? Aber egal, ob mit oder ohne Goldenen Blogger in der Hand – ich freue mich sehr auf die Verleihung im Januar in Berlin und darauf, die Gesichter hinter diesen Geschichten kennenzulernen.

Da es sich hier bei allen Nominierten schlussendlich um Vorschläge der „Follower“ der Goldenen Blogger handelt, bedanke ich mich recht herzlich für den Vorschlag meines Blogs „BJR Le Bouquet“ und die finale Nominierung.

Vor allem neben den erwähnten Blogs, Kategorienübegreifend. Etwas Recherche und einige Tabs später, muss ich sagen, das da sehr, sehr, sehr großartige Sachen publiziert werden.

Mal kurzweilig, mal tiefgreifend. Bunt & verschieden. Kreativ, einzigartig.


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Björn Bittner ist der Gründer von Bjr Le Bouquet. Seine Artikel beschäftigen sich mit den Themen Wein, Essen und Reisen. Ob Verkostungsnotiz, Restaurant-Bericht oder Einblicke in die letzte Weinreise - hier findet ihr alles was Björn bewegt.

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